Die Renaissance stellt an die Harfe neue klangliche Anforderungen. Nach drei Jahrhunderten relativ konstanter Bauweise verlangt die rasche Entwicklung der Musik ein erweitertes Harfenmodell. Italien setzt zu dieser Zeit neue Maßstäbe.

 

Renaissance Harfe


Wien HarfeEinzige erhaltene Renaissanceharfe, vermutlich aus Italien, aufbewahrt in der Musikinstrumentensammlung des Kunsthistorischen Museums, Wien.

Kopie nach dem Original, Blattwerkschnitzereien mit Faun. Elliptischer Korpus mit Halbrundrandleisten, Schnarrhaken. Sehr guter Schnarrklang durch lange Baßsaiten.

  • 29 Darmsaiten
  • Tonumfang D-d'''
  • Höhe: 144cm

 

Renaissance Harfe gespielt von Constance Allanic : Brando detto Alta Regina

 

 


 

 

 

 

Eccard Harp


Wenige erhaltene ikonografische Darstellungen der Harfen in der Renaissance bezeugen eine nicht festgelegte Formenvielfalt und abwechslungsreiches Dekor. Leider sind auch nur wenige Originalinstrumente erhalten geblieben. Der vorliegende Nachbau hat sein Vorbild in einer Harfe des Hessischen Landesmuseums. Die Rahmenform, der flache Korpus mit drei gebohrten Schallochpaaren und Schnarrhaken lassen eine mitteldeutsche Fertigung um 1630 vermuten, eine Zeit großer Renaissancekomponisten wie Johannes Eccard 1580-1611 und Heinrich Schütz 1585-1672 zum Beispiel. Beide Komponisten haben einen reichen Schatz an Vokal- und Instrumentalmusik hinterlassen. Dabei sind auch solche Harfen gespielt worden, wie unter anderem auf dem Stich "Schütz und seine Sänger in der Dresdner Hofkapelle, 1620" zu erkennen ist. Im Bildhintergrund ist ein Harfenist mit einer diatonischen Harfe zu sehen, die die Sänger begleitet.

 

David Harfe3Das von mir nachgebaute Instrument ist regulär mit historischen Halbtonklappen und auf Wunsch mit Schnarrhaken ausgestattet. Der klare Ton macht sie zu einem sehr universellen Instrument. Kein Wunder, dass dieses kompakte, robuste Instrument damals wie auch heute wieder große Beliebtheit erfährt. Zudem biete ich eine Vielzahl von Ausstattungen an, vom schlichten Erscheinungsbild bis zu einer reich beschnitzten und bemalten Ausstattung. Sie haben die Wahl.

  • Holz: Ahorn
  • Höhe: 119cm / Gewicht: 3,9 Kg
  • Saiten: 29 in Darm oder Karbon / Tonumfang: F-f‘‘‘ 

 

 

Preludium BWV1006a auf einer Eccard-Harfe, gespielt von Constance Allanic

 

 

 

Spätgotische Harfe, dreireihig um 1530


spät gotischNach einem Gemälde der Gemäldesammlung des Kunsthistorischen Museums, Wien.
Der Maler zeigt eine überzeugende Darstellung einer gotischen dreireihigen Harfe.

 

  • 66 Saiten
  • Tonumfang G-d’’’
  • Höhe: 124 cm

 

Renaissance Dreireihig 2

Renaissance Dreireihig 1